Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig, der ehemalige Stadtrat Antonino Pecoraro, Folker Quack und Birgit Hardt (v.l.) verabschiedeten Jörg Richter (vorne) auf seine Tour.

Jörg Richter ist wieder für den guten Zweck unterwegs. Dieses Jahr geht es für unseren Verein von Würzburg bis nach Siracusa (Syrakus) im Süden Siziliens. Das sind 2.200 Kilometer durch Österreich, über die Alpen und einmal der Länge nach durch Italien.

Siracusa hat er ganz gewusst gewählt, denn sie ist seit Mai 2025 die jüngste Partnerstadt von Würzburg. Darum wurde er in diesem Jahr nicht nur von Oberbürgermeister Martin Heilig, sondern auch von dem ehemaligen Stadtrat Antonino Pecoraro verabschiedet, der bereits 2018 zusammen mit seinem Ratskollegen Emanuele La Rosa die Freundschaft zwischen Siracusa und Würzburg initiierte.

Pecoraro freute sich, dass Richter mit seinem diesjährigen Ziel seiner Benefiztour die noch junge Partnerschaft unterstütze. Martin Heilig betonte das ehrenamtliche Engagement, das gerade bei seltenen Krankheiten Betroffenen und deren Familien helfe.

Unsere Vorsitzenden und Vereinsgründer Birgit Hardt und Folker Quack wünschten Jörg immer genug Kraft und Luft für die anstrengende Tour, die den seltenen Krankheiten die nötige Aufmerksamkeit und Spendengelder für die Forschung bringe.

Denn es gebe erste Erfolge, die Mut machten, dass Kinder mit Tay-Sachs, Sandhoff oder einer GM1-Gangliosidose eine Chance auf Zukunft bekommen. Leider scheiterten Forschungsprojekte immer wieder an den finanziellen Mitteln. Jörg Richter hilft mit der Aufmerksamkeit, die seine außergwöhnlichen Aktionen immer wieder bekommen, das zu ändern.

Der Verein „Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff e.V.“ bringt nicht nur Betroffene und deren Familien in Deutschland und weit darüber hinaus zusammen, er unterstütze auch Grundlagenforschung und eine Registerstudie zu den Krankheitsbildern, so Birgit Hardt.

Auch in Südtirol vertritt der Verein Betroffene und deren Familien, die sich gerne in deutscher Sprache über ihr Schicksal austauschen würden. Weitere Kontakte und Kooperation mit Italien seien wichtig und sehr erwünscht, so Folker Quack beim Abschied von Jörg Richter.